EIB-Gebäudesystemtechnik

EIB   Präsentation

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir freuen uns Sie auf unserer Webseite EIB- Gebäudesystemtechnik begrüßen zu können und Ihnen eine neue Technik in der Elektroinstallation vorzustellen.

 

Was ist EIB?

 

EIB ist die Abkürzung für Europäische Installations Bus.

 

Die Elektroinstallation in Gebäuden wird immer anspruchsvoller und komplexer, so daß die Forderung nach möglichst einfachen, flexiblen und aufwärtskompatiblen Steuersystemen immer dringlicher wird. Dies trifft für eine Ganze Reihe von Anwendungen sowohl im Wohnungsbau als auch im Zweckbau (Bürogebäude, Hotels, Schulen usw.) zu.

 

Höhere Anforderungen an Komfort und Flexibilität der Elektroinstallation, verbunden mit dem Wunsch nach Minimierung des Energiebedarfs, haben zur Entwicklung der Gebäudesystemtechnik geführt. Der hier verwendeten Bustechnik liegt ein gemeinsames europäisches Konzept zugrunde EIB. Zur Zeit haben sich 70 Namhafte Hersteller europaweit unter dem Namen EIBA (European Installation Bus Association) zusammengeschlossen.

 

Die Mitglieder der EIBA stellen sicher, daß die mit dem Installatinsbus EIB ausgeführten Elektroinstallationen komplikationslos zusammenwirken sowie erweitert und modifiziert werden können.

 

Betriebstechnische Anlage haben sowohl im Zweckbau als auch im Wohnungsbau gleiche Funktionen zu erfüllen, wie zum Beispiel

- Beleuchtungssteuerung,

- Rolladen-/Jalousiesteuerung,

- Heizungssteuerung,

- Lastmangement,

- Anzeigen, Melden, Bedienen und Überwachen,

- Gebäudesystemtechnik mit den Schnittstellen zu

anderen Systemen.

 

Installation:

 

Konventionelle Elektroinstallation:

 

Bei konventioneller Elektroinstallation benutzen die unterschiedlichen Gebäudesystemkomponenten in der Regel getrennte Netze.

 

Die Komponenten können daher Informationen untereinander nicht austauschen.

Geräte mit gleichartigen Funktionen müssen mehrmals vorhanden sein, obwohl eine Mehrfachnutzung möglich wäre.

Zentrale Funktionen wie Störmeldungen erfordern zusätzliche Verdrahtung.

 

Elektroinstallation mit EIB-Installationsbus:

 

Die Probleme für die Elektroinstallation, die aus den beschriebenen Anforderungen erwachsen, lassen sich durch den Einsatz der Gebäudesystemtechnik lösen. Unter Gebäudesystemtechnik versteht man die Vernetzung von Gebäudesystemkomponenten über einen Installationsbus zu einem auf die Elektroinstallation abgestimmten System, das Funktionen und Abläufe in einem Gebäude sicherstellt.

 

Der EIB-Installationsbus ist ein solches auf die Elektroinstallation abgestimmtes System.

Bei der Gebäudesystemtechnik EIB handelt es sich um ein dezentrales Sytem.

 

Die Gebäudesystemkomponenten

 

- Beleuchtung

- Heizung

- Klima

- Rolladen-/Jalousieanlage

- Aufzug

- zentrale Störmeldung

- Zugangssicherung

- Überwachung

- Zentralfunktionen

-Lastmangement

- usw.

sind an den Installationsbus angeschlossen. Die Installation ist überschaubar, wartungsfreundlich, jederzeit veränderbar und leicht erreichbar. Geräte können mehrfach genutzt werden.

Geräte können Zusatzfunktionen übernehmen.Steuerleitungen (Bus) und Energieversorgungsleitungen (230V-Netz) sind voneinander getrennt.

Die Funktionen werden nicht mehr durch Verdrahtung realisiert, sondern durch Adressierung und durch Anwendungsprogramme. Hieraus ergibt sich die große Felxibilität des Installationsbusses.

 

Topologie:

 

Da der Installationsbus von der kleinsten Anlage bis hin zum größeren Zweckbau wirtschaftlich einsetzbar sein soll, ist das System hierarchich gegliedert. Einfache Aufgaben werden mit der kleinsten Einheit, der Buslinie, gelöst. Je Buslinie können bis zu 64 Busgeräte betrieben werden. Eine Linie kann bei Erweiterung durch einen Linienverstärker erweitert werden. Bis zu 12 solcher Linien können über Linienkoppler zu einem Bereich zusammengefaßt werden. Über Bereichskoppler können bis zu 15 solcher Bereiche miteinander verbunden werden. Das ergibt ein System mit bis zu 11520 Teilnehmern. Weiterhin kann der Installationsbus über Schnittstellen mit anderen Systemen der Leittechnik verbunden werden.

Teilnehmer in einer EIB-Anlage unterscheidet man in zwei Hauptgruppen; in Aktoren und in Sensoren.

Aktoren sind Teilnehmer des Systems, die Informationen empfangen, verarbeiten und Funktionen ausführen.

Beispiel:

- Schalter mit Ausgangsrelais

- Dimmer für Leuchten

- Monitoransteuerungen

- usw

Sensoren sind Teilnehmer des Systems, die physikalische Kenngrößen verarbeiten und ggf. ein Telegramm auf den Bus senden.

Beispiel:

- Tastsensor

- Binärsensor

- Thermostat

- Windsensor

- Lichtsensor.

 

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